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ToggleTransformation verändert die Anforderungen an Führung
Neue Strategien, Technologien und Bedürfnisse von Kunden verändern nicht nur Geschäftsmodelle und Prozesse, sondern auch Stellen, Rollen und Aufgaben.
Für dich als Führungskraft bedeutet Transformation deshalb mehr als technologischer oder organisatorischer Wandel.
Relevant ist, ob der aktuelle Wertbeitrag zur geänderten unternehmerischen Ausrichtung passt. Das gilt für deinen eigenen Beitrag zum großen Ganzen genauso wie für die Beiträge der Mitarbeitenden, die du führst.
Passung von Mitarbeitenden und Aufgaben wird wichtiger
Diese Passung lässt sich nur beurteilen, wenn bekannt ist, was du und deine Mitarbeitenden mitbringen. Genau daran fehlt es in vielen Unternehmen.
Die Mercer-Studie Global Talent Trends 2022/2023 zeigt, dass sich nur zwölf Prozent der befragten Unternehmen in der DACH-Region in der Lage sahen, ihre vorhandenen Skills zu bewerten.
Als Führungskraft brauchst du aber Klarheit darüber, mit welchen individuellen Beiträgen die neuen Ziele erreicht werden können. Das setzt ein differenziertes Bild davon voraus, welche Motive, Stärken und Kompetenzen überhaupt vorhanden sind.
Passung bedeutet damit nicht, den vermeintlich besten Mitarbeitenden für eine Aufgabe zu suchen. Entscheidend ist, wie Persönlichkeit, Aufgabe, Rolle und Kontext zusammenpassen.
Motive Stärken und Kompetenzen schaffen mehr Klarheit
Berufliche Handlungsmotive, Charakterstärken und Kernkompetenzen betrachten unterschiedliche Seiten der Persönlichkeit.
Charaktereigenschaften im Sinne der Big Five bestimmen, wie wir uns im Alltag verhalten. Handlungsmotive zeigen auf, welche Ziele wir im Job erreichen wollen und Kompetenzen geben Aufschluss darüber, ob und wie wir die gesteckten Ziele auch erreichen können.
Erst in der Zusammenschau entsteht ein differenzierteres Bild davon, was jemanden antreibt, wie jemand typischerweise handelt und welche Kompetenzen vorhanden sind.
- Erkenne die beruflichen Handlungsmotive
Finde heraus, was dich und deine Mitarbeitenden antreibt, Ziele zu erreichen. Frage dich zum Beispiel: Wer strebt nach Zugehörigkeit? Wer möchte sich durch Leistung differenzieren? Wer braucht einen sicheren Arbeitsplatz? Wer möchte sich selbst verwirklichen? Nur wenn du verstehst, was euch intrinsisch motiviert, also ohne Beeinflussung von außen, kannst du Beweggründe gezielt nutzen.
- Nutze die individuellen Charakterstärken
Zeugnisse und Diplome sagen nichts über Charaktereigenschaften aus. Frage dich: Wer braucht mehr Struktur und Ordnung? Wer improvisiert gerne und ist offen für Neues? Wer schätzt das Bewährte und möchte daran festhalten? Wer integriert Mitgefühl in Entscheidungen? Wer achtet auf seine eigenen Bedürfnisse und ist kompromissbereit? Mit dieser Kenntnis kannst du Potentiale entfalten und Synergien im Team bündeln.
- Entwickle die spezifischen Kompetenzen
Es ist davon auszugehen, dass zukünftige Kompetenzen nicht mehr kurzfristig erlernbar sein werden. Lebenslanges Lernen ist erforderlich, um mit laufenden Veränderungen Schritt halten zu können. Frage dich daher: Wer hat welche Kompetenzen und welche sind entwickelbar? Wer kann ganzheitlich denken? Wer hat ein Auge fürs Detail? Wer kann vorausschauend denken? Wer ist in der Lage, nüchtern zu analysieren?
Erst wenn Motive, Stärken und Kompetenzen klar sind, kannst du den Wertbeitrag an die geänderten Anforderungen anpassen.
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