Warum du als Führungskraft im mittleren Management deine Resilienz stärken solltest

Resilienz stärken dargestellt mit einem großen weißen Sonnenschirm
Als Führungskraft im mittleren Management solltest du deine Resilienz stärken, weil du heute in ständiger Instabilität führst. Ein Schock folgt auf den anderen und Bedingungen ändern sich rascher als früher. Resilienz gibt dir Stabilität und ist gut entwickelbar.

Manager führen heute in einem Zustand ständiger Instabilität

Diese drei Entwicklungen zeigen, wie sich unser Umfeld verändert und was das für dich als Führungskraft bedeutet.

Der nächste Schock beginnt, bevor der vorherige verarbeitet ist

Seit Jahren agieren Unternehmen zwischen geoökonomischen Spannungen, technologischen Disruptionen, regulatorischem Druck, Störungen in der Versorgung von Energie und Rohstoffen und handelspolitischen Unsicherheiten. Darüber hinaus nehmen Cybersicherheitsrisiken und Bedrohungen für kritische Infrastrukturen zu.

Das führt dazu, dass es kaum mehr Zyklen gibt, in denen du die Prozesse deines Bereichs für einen längeren Zeitraum stabilisieren kannst.

Unternehmerische Rahmenbedingungen verlieren ihre Planbarkeit

Strategien, Ziele und die Allokation von Ressourcen verändern sich in kurzen Abständen. Entscheidungen sind schwieriger zu treffen, wenn stabile Annahmen wegfallen, weil sich unternehmerische Leitplanken öfter und unregelmäßiger ändern.

Für dich wird dadurch die Qualität deiner Führung auf die Probe gestellt, weil es kaum mehr „business as usual“ gibt.

KI verändert Strategien, Prozesse, Rollen und Führung gleichzeitig

Die Nutzung von KI ist kein isoliertes IT-Projekt, sondern eine unternehmerische Transformation. Strategien, Modelle und Prozesse werden auf den Kopf gestellt. Aufgaben, Stellen und Rollen werden neu verteilt und das Stärken- und Kompetenzprofil entsprechend angepasst.

Das bringt mit sich, dass auch die Phasen für notwendige Erholungen fehlen, und zwar für dich und dein Team.

Resilienz gibt Managern Stabilität in einem unsicheren Umfeld

Um in einem instabilen Umfeld handlungsfähig zu bleiben, ist es entscheidend, deine Resilienz zu stärken.

Resilienz hat Wurzeln und ist kein Schlagwort im Management

Das Wort Resilienz leitet sich vom lateinischen resilire ab, was zurückspringen oder abprallen bedeutet. In der Werkstoffkunde beschreibt Resilienz die Fähigkeit eines Materials, nach einer Verformung wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückzukehren. Die Psychologie forscht bereits seit Jahrzehnten, welche Faktoren bei Menschen dazu beitragen, trotz aller Anforderungen Rückschläge und Veränderungen gut bewältigen zu können.

Deine Resilienz zu stärken hilft dir, Krisen gut zu meistern und psychisch widerstandsfähig zu bleiben. Du entwickelt sie im Laufe der Zeit und es geht darum, fest am Boden zu stehen, wie ein Baum mit starken Wurzeln.

Resilienz umfasst verschiedene Stärken und ist entwickelbar

Wenn wir über Faktoren in Bezug auf Resilienz sprechen, werden Optimismus, Selbstwirksamkeit, soziales Netzwerk, Selbstregulation, Lösungs- und Zukunftsorientierung sowie Sinn- und Werteorientierung genannt.

Resilienz ist vor allem Ausdruck persönlicher Dispositionen. Als resiliente Führungskraft zeichnen dich bestimmte charakterliche Verhaltensweisen aus, wie geringe Reizbarkeit und hohe Impulskontrolle. Die hier zugehörigen Kompetenzen sind Konfliktkompetenz und Selbstdisziplin. Merkmale deiner Persönlichkeit, die deine Resilienz stärken, sind erfassbar und messbar und helfen dir dabei, deine Resilienz gezielt zu entwickeln.

Resilienz verändert Führung und wirkt auf mehreren Ebenen

Die Entwicklung von resilientem Verhalten trägt dazu bei, dass dir Muster in deinem Denken und in deinen Reaktionen bewusster werden. Strategien, die dich in deiner Führung stärken, hängen von deinem Kontext ab. Vielleicht möchtest du Unsicherheiten besser managen, Fehler konstruktiver ansprechen oder deine Anforderungen und deine Ressourcen gut balancieren.

Galy A, Chênevert D, Fouquereau E and Groulx P (2023) zeigen in ihrer Arbeit „Toward a new conceptualization of resilience at work as a meta-construct?“ auf wie zentral es ist, alle drei Resilienzebenen – individuell, teambezogen und organisatorisch – zu einem dynamischen Metakonstrukt zu integrieren.

Meine Erfahrungen haben mir gezeigt, dass Resilienz am Arbeitsplatz hilft, in der Führungsrolle souveräner zu agieren, im Team klarer zu kommunizieren, konsequenter Grenzen zu setzen und Nein zu sagen und ein stabileres soziales Fundament aufzubauen.

Resilienz stärken heißt Sinn finden und ist keine Selbstoptimierung

Bei all dem darf nicht der Eindruck entstehen, dass es sich bei Resilienz um Selbstoptimierung handelt. Meine feste Überzeugung ist, dass es die notwendige Abgrenzung dazu ist.

Resilienz stärken bedeutet eine bewusste Auseinandersetzung mit dem, was für dich und deine Rolle als Führungskraft im mittleren Management wirklich von Bedeutung ist und Wert hat.

Wenn du als Führungskraft dein Resilienzprofil bestimmen willst, kontaktiere mich gerne. Klicke HIER und sichere dir deinen Termin.

Weitere Themen im Blog