„Ziele setzen“ ist leichter gesagt als getan

Frau am Steuerrad eines Bootes, im Hintergrund das Meer.
Ohne Ziele verlierst du die Orientierung auf deinem Weg. Erst wenn du weißt, was dich ausmacht, kannst du deine Identität entwickeln und Ziele setzen, die zu dir passen, fachlich, sozial und emotional.

Deine Key-Take-Aways

  • Vermeide Ziele, die nur aus Pflichtgefühl entstehen, da sie dich langfristig ausbrennen.
  • Wenn deine Ziele mit deiner Identität übereinstimmen, wirst du dich erfolgreich fühlen.
  • Selbstreflexion und Identitätsentwicklung helfen dir, Ziele zu wählen, die für dich passen.

Martina ist Abteilungsleiterin in einem internationalen Konzern. Mit Blick auf das Organigramm hat sie Karriere gemacht. Im Gespräch mit mir wirkte sie aber erschöpft. Als wir ein Stundenziel für unser Coaching formulieren wollten, zeigte sich, dass sie Ziele für ihr Unternehmen und ihr Team im Fokus hatte. Es fiel ihr sichtlich schwer, Ziele zu setzen, die zu ihr passen.

Was bedeutet, Ziele setzen, die zu dir passen?

Ziele setzen, die zu dir passen, bedeutet, eine selbstbestimmte Richtung für die eigenen Lebensziele zu definieren. Dann werden Stärken dorthin gebracht, wo sie gebraucht werden und der Lebensweg stimmt mit den eigenen Motiven, Werten und Interessen überein.

Woher stammen deine Ziele?

Als Führungskraft bist du es gewohnt, Ziele zu setzen. Meist sind es ehrgeizige Ziele, die von Quartalszahlen, Prämien oder Incentives geleitet werden.

In meiner Arbeit mit Führungskräften sehe ich immer wieder, dass sie Ziele verfolgen, die durch äußere Erwartungen, soziale Normen und unbewusst übernommene Muster geprägt sind. Das Ergebnis ist oft Anstrengung ohne innere Zufriedenheit.

Langfristig können dich solche Ziele ausbrennen und verhindern, dass du im Flow bist.

Was die Wissenschaft über Ziele und Identität weiß

Wie so oft, hilft ein Blick auf Studien, um Vorgänge, die sich bei uns im Inneren abspielen, besser zu verstehen.

Lu Cao und Jianhong Ma zeigen auf, dass die Entwicklung der Ich-Identität entscheidend dafür ist, ob du selbstbestimmte oder fremdbestimmte Ziele verfolgst.

Die Ergebnisse sind eindeutig:

  • Du handelst aus innerer Motivation,
  • du bleibst auch in schwierigen Phasen dran,
  • du erlebst Sinn und Richtung,

wenn deine Ziele zu deiner Identität passen.

  • Du arbeitest gegen dich selbst,
  • du verlierst Energie,
  • du riskierst langfristig Erschöpfung,

wenn deine Ziele nicht zu deiner Identität passen.

Ziele setzen ist keine Pflichtübung

Deine Ich-Identität entwickelst du durch Selbstreflexion und durch bewusstes Auseinandersetzen mit dem, was du bist und was am besten zu dir passt, fachlich, sozial und emotional.

In meinen Beratungen arbeite ich mit dem „Perfect-Fit“-Ansatz. Die besonderen Aha-Momente, die dabei entstehen, verändern den Blick auf Ziele grundlegend:

  • Du entwickelst eine klare berufliche Orientierung.
  • Du setzt Ziele, die zu deiner Identität passen.
  • Du richtest dich nach der entstehenden Wirkung aus.

Was das für deine Rolle im Wandel bedeutet

Bevor du deine nächste Karrierestufe planst, lohnt es sich, zuerst zu klären, was dich ausmacht und ob du aus einer selbstbestimmten (autonomen) oder fremdbestimmten (kontrollierenden) Motivation handelst.

Denn nur wenn du ein klares Bild von dir hast, kannst du deine strategische Selbstpositionierung erarbeiten, also das Steuer selbst in die Hand nehmen, statt den Kurs anderen zu überlassen.

Wenn du als Führungskraft deine Ausrichtung justieren willst, unterstütze ich dich gerne mit einem Business Coaching. Ich habe fundierte Erfahrungen in der Privatwirtschaft und bin ISO 17024 zertifizierte Coachin. Klicke HIER und sichere dir dein kostenloses und unverbindliches Orientierungsgespräch mit mir.

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