
Queen Bee: Systemfehler oder Zickenkrieg?
Eine weibliche Führungskraft macht Karriere in einer Männerdomäne. Statt andere Frauen zu fördern, hält sie diese auf Abstand oder bewertet sie kritischer als männliche Kollegen. Kennst du das?
Hier findest du spannende Beiträge rund um das Thema strategische Positionieung. Ich teile Erkenntnisse, Erfahrungen und Tipps und freue mich, wenn du regelmäßig vorbeischaust.

Eine weibliche Führungskraft macht Karriere in einer Männerdomäne. Statt andere Frauen zu fördern, hält sie diese auf Abstand oder bewertet sie kritischer als männliche Kollegen. Kennst du das?

Sie sind wie kleine Steinchen im Schuh: Selbstzweifel. Wenn du sie nicht rechtzeitig beseitigst, können sie dich als weibliche Führungskraft in einer Männerdomäne schmerzhaft ausbremsen.

Du bist kompetent und trotzdem nimmst du dich im Meeting weniger selbstbewusst wahr als deine Kollegen? Was als individuelles Gefühl beginnt, kann rasch zur systemischen Barriere werden.

In vielen Unternehmen existieren subtile Barrieren, die Frauen auf ihrem Weg in Führungspositionen ausbremsen. Sie sind schwer zu greifen – und noch schwerer zu benennen. Warum eigentlich?

Es mag paradox klingen, ist aber bittere Realität: Selbst in traditionell weiblichen Berufen erklimmen Männer schneller die Karriereleiter als Frauen. Aber nicht, weil sie qualifizierter sind.

Du bist eine weibliche Führungskraft mit leiser Stimme in einem männlich dominierten, lauten Umfeld? Das ist kein Nachteil. Deine Brand Voice macht dich einzigartig, unverwechselbar und wirksam.

Du trägst Verantwortung, führst Teams, triffst Entscheidungen. Und das Gefühl, allen gerecht werden zu müssen, deinem Anspruch, Erwartungen anderer, familiären Aufgaben, ist dein Begleiter.

Denkst du bei erfolgreichen Führungskräften an laute Stimmen und dominantes Auftreten? Tatsächlich sind es auch introvertierte Persönlichkeiten, die wirksam agieren und Teams inspirieren.

VUCA hat uns lange geprägt. Pandemie, Lieferketten-Chaos und globale Krisen haben uns ins BANI-Zeitalter geführt. Wir leben in einer neuen Realität, die eine neue Qualität von Leadership fordert.

Du sprichst über ein Thema und nichts passiert. Kurze Zeit später erwähnt ein Kollege das Thema erneut und eine rege Diskussion beginnt. In deinem Kopf beginnt es zu rattern.

Ständiges Grübeln löst Stress aus, beeinträchtigt das Selbstvertrauen und bremst die Führungskraft in dir aus. Ein Verhalten, unter dem oft Frauen in einem männlich geprägten Umfeld leiden.

Weibliche Führungskräfte sehen sich oft widersprüchlichen Erwartungen ausgesetzt. „Double Bind“ kann lähmend wirken, aber es gibt wirksame Strategien, diesen inneren Konflikt zu überwinden.